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Auf den ersten Blick wirkt Wien wie eine Stadt wie jede andere, doch wer sie besucht, ist zu Gast in einer Welt aus Tradition und Moderne.

 

Die österreichische Hauptstadt Wien erleben

Auf den ersten Blick wirkt Wien wie eine Stadt wie jede andere, doch wer sie besucht, ist zu Gast in einer Welt aus Tradition und Moderne.

Wien hat in Österreich eine Doppelfunktion. Einerseits ist sie die Hauptstadt des Landes, andererseits eines der neun Bundesländer. Über 1,8 Millionen Einwohnern bietet sie ein Zuhause – über 13,5 Millionen Gäste nächtigten in der österreichischen Hauptstadt allein im Jahr 2014. Grund genug, der beliebten Stadt diesen Beitrag zu widmen.
 

Zahlen – Daten – Fakten

Wer sich über die Stadt Wien als Reiseziel informiert, richtet seinen Blick meist auf die Sehenswürdigkeiten im Ort. Dieser Artikel soll indes mit den Zahlen, Daten und Fakten über die Stadt Wien beginnen, die nun einmal kurz zusammengefasst werden:

Die Stadt Wien hat eine Fläche von 41,487 Hektar. Der Großteil (45,5 Prozent) entfällt auf Grünflächen. 35,6 Prozent der Gesamtfläche ist bebaut. 14,3 Prozent der Fläche nehmen Verkehrsflächen ein und 4,6 Prozent entfallen auf Gewässer.
Das Höhenprofil der Stadt reicht vom tiefsten Punkt mit 151 Meter (Lobau) bis zum höchsten Punkt auf 543 Meter (Hermannskogel).
Die Stadtgrenze erstreckt sich auf 136,5 Kilometern. Im Norden liegt die Grenze im 21. Gemeindebezirk, im Osten im 22. Gemeindebezirk, im Westen im 13. Gemeindebezirk und im Süden im 10. Gemeindebezirk.
Zum 1.1.2015 lebten 1.797.337 Bürger in Wien. 929.704 davon waren Frauen, 867.633 waren Männer. Tendenziell zogen mehr Menschen nach Wien (100.138) als Wegzüge zu verzeichnen waren (73.446).
Die Stadt Wien gliedert sich in 23 Gemeindebezirke. Der größte Gemeindebezirk ist der 22. Bezirk, Donaustadt, mit einer Fläche von 10.229,9 Hektar. Der 8. Stadtbezirk, Josefstadt, ist mit 109,0 Hektar der Kleinste im Bunde. Mit Blick auf die Bevölkerungsstatistik führen andere Bezirke das Ranking an: Im 10. Stadtbezirk, Favoriten, leben 189.713 Menschen. Im 1. Stadtbezirk, Innere Stadt, leben mit 16.339 Bürgern die wenigsten.


Tourismus in Wien

Im Vergleich zu den anderen Landeshauptstädten verzeichnet Wien mit Abstand die meisten Übernachtungen. 13.524.266 Gäste aus dem In- und Ausland wurden dort im Jahr 2014 gezählt. Damit liegen die Übernachtungszahlen weit über denen, die in Salzburg, Innsbruck, Graz, Linz, Klagenfurt, Bregenz, St. Pölten oder Eisenstadt gezählt wurden – wie die folgende Grafik zeigt:

 

Wien ist – im Vergleich zu den anderen Hauptstädten der österreichischen Bundesländer - einsamer Spitzenreiter mit Blick auf die Übernachtungszahlen.

Wien ist – im Vergleich zu den anderen Hauptstädten der österreichischen Bundesländer - einsamer Spitzenreiter mit Blick auf die Übernachtungszahlen.

 

Im internationalen Vergleich landet Wien damit auf Rang 7 hinter London, Paris, Berlin, Rom, Madrid und Prag.


Das reizt die Gäste in der österreichischen Hauptstadt

Dass Wien von den Besuchern sehr geschätzt wird, steht zweifelsohne fest. Doch was gefällt den Touristen eigentlich in der Stadt? Folgendes Ranking stellte wienkultur.info mit Blick auf die Besucherzahlen 2015 auf:

1.) Schloss Schönbrunn mit 3.600.000 Besuchern
2.) Tiergarten Schönbrunn mit 2.500.000 Besuchern
3.) Schloss Belvedere mit 1.266.620 Besuchern
4.) Kunsthistorisches Museum mit 840.000 Besuchern
5.) Hofburg mit 710.000 Besuchern
6.) Albertina mit 650.000 Besuchern
7.) Riesenrad mit 600.000 Besuchern (im Jahr 2014)
8.) Naturhistorisches Museum mit 650.000 Besuchern
9.) Stephansdom mit einer undefinierten Anzahl an Besuchern
10.) Haus des Meeres mit 568.140 Besuchern
 

Schloss Schönbrunn ist der Publikumsmagnet in Wien
Abbildung 3: Schloss Schönbrunn ist der Publikumsmagnet in Wien


… und das sind nur die Top-10 der Besucherhighlights in Wien. Allein mit Blick auf die Innere Stadt und auf die vielfältige Museumslandschaft, fällt es so manchem sichtlich schwer, selbst einen Sightseeing-Plan zu kreieren. Viennasightseeing.at hat sich dieser Herausforderung angenommen und ermöglicht neben klassischen Sightseeing-Touren auch eine Hop on Hop off-Tour für all diejenigen, die vielseitig interessiert sind und selbst entscheiden wollen, welches Wiener Highlight sie wie lange ansehen wollen.

 

Typisch Wien – fernab von den Touristenhighlights

Der Besuch in einem traditionellen Wiener Kaffeehaus ist bei einem Besuch der Stadt Pflicht.

Der Besuch in einem traditionellen Wiener Kaffeehaus ist bei einem Besuch der Stadt Pflicht.


Wer sich für einen Besuch in Wien entscheidet, sollte nicht nur auf Sightseeing-Tour gehen, sondern sich auch Zeit nehmen, das Typische der Stadt hautnah zu erleben. Und typisch ist, eine Melange im Wiener Kaffeehaus zu genießen. Diese traditionellen Kaffeehäuser befinden sich in der „Altstadt“ Wiens – eine Bezeichnung, die eigentlich für den 1. Stadtbezirk verwendet wird. Alternativ darf es natürlich auch ein Cappuccino oder ein „Brauner“ sein, nur ein klassischer Kaffee (mit harter Betonung der ersten Silbe) wird in Wien nur äußerst ungern serviert.


Shoppingtipp: Wer die Schätze der österreichischen Designer ergattern möchte, muss sich von den bekannten Einkaufsstraßen verabschieden – und sich auf Richtung Siebensterngasse, Spittelberg und Neubaugasse machen – denn dort befinden sich die Shops der ortsansässigen Designer und verwandeln den 7. Bezirk in einen wahren Shopping-Geheimtipp. Tipp: Nicht nur zum Shoppen lohnt es sich, sich fernab der Wiener Hauptstraßen zu bewegen, denn dort können Besucher über die steinigen Seitengassen flanieren und die Stadt Wien von ihrer historisch anmutenden Seite kennenlernen.


Ein Geheimtipp für diejenigen, die die Grünflächen der Stadt erleben wollen, lautet so: Der Donaukanal, die Prater Hauptallee, der Burggarten und der Augarten laden zum Flanieren, Picknicken und Entspannen in Wien ein. Marktbummler kommen indes beim Karmelitermarkt, beim Kutschkermarkt, beim Hannovermarkt oder beim fast schon kultigen Wiener Naschmarkt voll auf ihre Kosten.


Abbildung 1: pixabay.com © bogitw (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © manekj (CC0 Public Domain)
Abbildung 3: pixabay.com © jpeter2 ( CC0 Public Domain)